Ausflugsziele und Sehenswürdigkeiten in der Umgebung Römös

Nicht nur auf der Insel selbst, auch in der Umgebung von Römö gibt es jede Menge zu erleben. Ob Seehunde beobachten auf den Sandbänken der Nachbarinsel Sylt, ein Besuch im Eisenzeit- oder Wikingerdorf am dänischen Festland oder eine Fahrt ins etwas weiter entfernte Legoland. Wer einen längeren Urlaub auf Römö verbringt, dem steht eine Vielzahl an tollen Ausflugszielen in der Umgebung zur Verfügung. Diese sind schnell erreicht. Eine moderne Fähre verbindet Römös Hauptort Havneby mit List auf der deutschen Insel Sylt. Die Überfahrt dauert rund 40 Minuten, auch das Auto kann mitgenommen werden. Für Fahrten zum Festland mit dem Auto steht der Römö-Damm zur Verfügung. Es ist keine Maut zu bezahlen. Auch Ausflüge ohne Auto sind möglich. Eine Buslinie verbindet die Insel mit den dem Bahnhof Skaerbaek am dänischen Festland.

Mit dem 'Sylt Express' nach List in Deutschland
In nur 40 Minuten erreicht man mit der Fähre den Ort List an der nördlichen Spitze der deutschen Nachbarinsel Sylt. Bereits die Fahrt mit dem modernen 'Sylt Express' ist ein Erlebnis. Was sich nach der Ankunft im Hafen von List niemand entgehen lassen sollte, ist eine Ausflugsfahrt zu den Seehundsbänken der Insel. Von einem Ausflugsschiff aus ist es möglich, Seehunde und Kegelrobben in freier Wildbahn zu beobachten. Direkt am Hafen von List befindet sich außerdem das ‚Erlebniszentrum Naturgewalten‘. Die einzigartigen Vorgänge des Ökosystems Wattenmeer werden dort spannend erklärt. Wer in List Essen geht, sollte sich freilich für Fisch oder Austern entscheiden. Die in List gezüchteten Austern genießen europaweit einen guten Ruf. Empfehlenswert ist auch ein Besuch der nördlichsten Fischbude Deutschlands, die sich ebenfalls in List befindet.

Ein Spaziergang durch die älteste Stadt Dänemarks
Über den Römö-Damm ist die Stadt Tonder mit Auto oder Bus und Bahn schnell erreicht. Im Stadtzentrum zeugen pompöse Häuser aus dem 17. Jahrhundert vom einstigen Reichtum der Stadt. Bekannt ist Tonder für die dort entwickelte Handarbeitstechnik des Spitzenklöppelns. Wer mehr darüber erfahren möchte, kann das Klöppelmuseum direkt in der Fußgängerzone besuchen. Sehenswert sind außerdem das Zeppelinmuseum und der sogenannte Kaakmann am Marktplatz. Der ehemalige Schandpfahl wird heute als Symbol für Recht und Ordnung in Tonder angesehen. Musikfans sollten im Spätsommer nach Tonder fahren. Ende August findet dort jedes Jahr das größte Folk-Festival Europas statt.

Original Wikinger-Feeling in Ribe Viking Center
Eine weitere sehenswerte Stadt am Festland ist Ribe, die ebenfalls zu den ältesten Städten Dänemarks zählt. Wer sich für die Wikinger interessiert, sollte sich einen Ausflug nach Ribe nicht entgehen lassen. Ein paar Kilometer südlich der Stadt befindet sich nämlich ein originalgetreues Wikingerdorf. Das Ribe Viking Center begeistert vor allem Kinder. Es gibt Action pur. Essen nach originalen Wikinger-Rezepten ist dort ebenso möglich, wie am Bau eines Wikingerschiffs teilzunehmen. Weitere Sehenswürdigkeiten der Stadt sind die schönen Häuser der Innenstadt, der imposante Dom zu Ribe sowie das Kloster der Dominikaner.

Ein eisenzeitliches Festmahl im ‚Hjemsted Oldtidspark‘ bei Skaerbaek
Ein Ausflug in die Vergangenheit ist auch im ‚Hjemsted Oldtidspark‘ möglich. Das historische Freilichtmuseum liegt direkt hinter dem Römö-Damm am dänischen Festland in der Nähe der Stadt Skaerbaek. Bereits in den 1970er Jahren wurde an dieser Stelle ein Dorf aus der Eisenzeit ausgegraben. Besucher können in einem höhlenartigen Museum die Originalstücke aus dieser Zeit betrachten. Im Erlebnispark hinter diesem Museum sind Häuser aus vergangenen Zeiten originalgetreu wieder aufgebaut worden. Empfehlenswert ist ein Besuch im Sommer, wenn Museumsmitarbeiter in Kostümen aus dieser Zeit den Erlebnispark bevölkern. Für Hungrige gibt es im Restaurant am Museumsgelände Essen aus der Eisenzeit.

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In Billund ist alles aus Lego
Um von Römö nach Billund zu gelangen, muss man zwar eine etwas längere Strecke in Kauf nehmen. Vor allem für Familien mit Kindern ist diese Fahrt allerdings mehr als lohnenswert. In Billund befindet sich nämlich das dänische Legoland. Der beliebte Freizeitpark ist eine der Top-Sehenswürdigkeiten des Landes. Zu sehen gibt es Miniatur-Ausgaben von berühmten Bauwerken aus aller Welt, aus Legosteinen nachgebaut. Fahrgeschäfte im Lego-Design sorgen für einen zusätzlichen Kick. Der fast 15 Hektar große Park verfügt über sieben Themenwelten. ‚Duplo Land‘, ‚Lego City‘ und ‚Pirate Land‘ sind nur drei davon. Legoland Dänemark gibt es schon seit dem Jahr 1968. Jedes Jahr kommen Millionen von Besuchern, nicht nur aus Dänemark.

Esbjerg: Ein alter Turm, weiße Statuten und ein wichtiger Hafen
Auch Esbjerg ist einen Ausflug wert. Um die Hafenstadt zu erreichen, muss man mit dem Auto nach Norden fahren, nachdem man das Festland über den Römö-Damm erreicht hat. Die beiden Wahrzeichen der Stadt sollte sich kein Besucher entgehen lassen. Der mehr als 100 Jahre alte Wasserturm thront auf einem alten Grabhügel. Die Architektur des Turms orientiert sich am Nassauer Haus in Nürnberg. Sehenswert ist auch das Kunstwerk ‘Der Mensch und das Meer‘. Dabei handelt es sich um vier riesige weiße Statuen, die ins offene Meer blicken. Der Hafen von Esbjerg hat übrigens eine sehr hohe Bedeutung. Es gilt als wichtigster Nordseehafen Dänemarks. Von hier starten Fährschiffe in Richtung Großbritannien.